Volker Coutandin

Dipl.- Musiker, Musikpädagoge, Arrangeur                             Klavier, E-Piano, Keyboards

 

Es war schätzungsweise das Weihnachten meines 9. Lebensjahres, als sich neben herkömmlichen Geschenken ein damals hochmodernes Kinder- Harmonium unter den Tannenbaum gesellte. Man sagt, meine Großeltern hätten damals dem Christkind ein wenig auf die Sprünge geholfen.

Nachdem erste autodidaktische Versuche, diesem Instrument musikähnliche Töne zu entlocken, von eher mäßigem Erfolg gekrönt waren (selbiges galt auch für meine ersten Gehschritte in einer Kinderband aus dem Verwandtenkreis), beschlossen meine Eltern, mein musikalisches Treiben in geordnete Bahnen zu lenken. Fortan genoß ich bis zum Ende meiner Schulzeit qualifizierten Instrumentalunterricht.

Nach einem kurzen Umweg über die Meteorologie wurde meinem Wunsch, Musiker und Musikpädagoge zu werden stattgegeben, und einem breitgefächerten Musikstudium stand nichts mehr im Wege.

Meine Studienfächer an Dr. Hochs Konservatorium und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main beinhalteten neben dem Klavier auch die Posaune, sowie Chorleitung, Musikkritik (bei Eberhard von Lewinsky), Tonsatz, Instrumentation und Arrangement. 1989 erreichte ich mit sehr guten Noten mein Musiker- Diplom.

Neben meiner Konzertaktivitäten begeisterte ich mich schon in meiner Studienzeit dafür, mein Können und Wissen an andere Menschen weiterzugeben. So erweiterte ich meine pädagogischen Fähigkeiten kontinuierlich durch Weiterbildungen bei namhaften Musikpädagogen wie Prof. Herbert Wiedemann, Berlin; Prof. Dr. Theo Hartogh; Prof. Peter Hoch, Staatl. Musikakademie Trossingen, sowie Andreas Burzik.

 

Mittlerweile blicke ich auf eine reiche Unterrichtserfahrung von ca. 30 Jahren zurück, in denen ich Menschen aller Altersklassen einen Zugang zum instrumentalen Musizieren auf mehreren Instrumenten ermöglichte. Einige von ihnen hielten und halten mir über 10 Jahre lang die Treue.

Einige von ihnen sind inzwischen selbst Musiker geworden. So freute ich mich, als ich neulich in der Zeitung las, dass einen meiner "Ehemaligen" designierter Chefdirigent einer renommierten, bundesweit bekannten Big Band geworden ist.